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Möchten Sie uns dabei unterstützen, damit wir weiterhin unsere regionalen, qualitativ hochwertigen Spezialitäten herstellen und anbieten können? Wenn ja, dann bitte weiterlesen!

 

Vielen Dank dass Sie weiterlesen, ich möchte Ihnen nun mein geplantes Projekt vorstellen:

 

Geplant ist, die jetzige Fleischerei umzusiedeln in das Haus das wir uns letztes Jahr gekauft haben in Steinbach/Steyr. Der Standort in Aschach/Steyr soll dann eingestellt werden. Ebenfalls die Buschenschank, die meine Mutter betreibt.

 

Die Vorgeschichte:

Die Standortentscheidung ist uns sehr schwer gefallen, da wir gerne in Aschach gebaut hätten. Wir waren die letzten 3 Jahre auf Standortsuche für die Fleischerei, doch mit einem kleinen Familienbetrieb wie unserem etwas zu finden das passt, das scheint fast unmöglich zu sein. Denn all die behördlichen Vorschriften und Vorgaben, die zum berücksichtigen sind, und die letzten Jahre massiv zugenommen haben, haben die Suche gar nicht einfach gemacht. Oft haben wir dann auch schon mit dem Gedanken gespielt, meine Maschinen zu verkaufen und ich gehe wieder arbeiten, was alles um sehr vieles einfacher gemacht hätte.
Doch mir gefällt meine Arbeit, und mir macht es Freude, wenn ich Ihnen regionale, mit viel Liebe in eigener Produktion hergestellte Fleischspezialitäten und Produkte anbieten kann, die weit weg sind vom "Einheitsbrei" der Supermärkte.
Einige Steine, die einem in den Weg gelegt werden sind beispielsweise:
Sobald geselcht wird, darf man im Prinzip nur mehr in reinem Gewerbegebiet eine Fleischerei bauen. In einem Gewerbegebiet darf man aber wieder nicht wohnen. Aber wie soll das gehen, als Fleischer hat man immer auch an Arbeitsende oder an einem Sonntag ein wenig zu tun. Selch anheizen z.B., Braten oder Leberkäse reingeben in den Ofen, oder wenn ein Verein etwas nachbraucht für eine Veranstaltung dass man kurzfristig vor Ort ist, dann würde für alle immer nur ein großer Zeitaufwand entstehen. Eine Fleischerei zu betreiben geht fast nur, wenn man unmittelbar in der Nähe wohnt.

Im selben Gebäude zu wohnen wie der Betrieb in einem Gewerbegebiet geht dann aber wieder nur mit Ausnahmegenehmigung, die nur mehr sehr selten erteilt wird.
Nachdem die meisten möglichen Standorte in der Umgebung zu weit weg waren vom jetzigen Standort beim Großschreiner und ich dort vielleicht schwer wieder einen Kundenstock aufbauen müsste, waren wir dann schlussendlich kurz vor einem Grundkauf in Aschach von einem Bauern am unmittelbaren Ortsrand, das für uns von der Gemeinde Aschach in Zukunft umgewandelt worden wäre in ein Gewerbegebiet. Leider ist am Betriebsanlagensprechtag, bei denen uns dankensweise auch von der Gemeinde Aschach jemand begleitete, das Thema Selchen aufgekommen, und das war dann der Grund warum wir uns gegen den dortigen Standort entschlossen haben. Denn eine Speck- und Geselchtsproduktion wie bisher beim Großschreiner in einer gemauerten Selch wäre dort nicht möglich gewesen, bzw. nur mit sehr teuren Abluftfilteranlagen und viel Technik.
Das Selchen ist eine Jahrhunderte alte Tradition und bei richtiger Handhabung gibt es nur eine minimale Rauchentwicklung, aber leider wird es für Gewerbebetriebe nach Rücksprache mit dem Land OÖ und der BH Steyr-Land überhaupt nicht mehr genehmigt. Laut Land OÖ wird Selchen maximal in der Landwirtschaft noch geduldet... (Wen wunderts da wenn alle kleinen Fleischereien zusperren??)

Darum sind wir dann weg vom Gedanken einen reinen Gewerbebetrieb zu bauen, und haben uns umgeschaut nach landwirtschaftlichen Betrieben. 
Ein landwirtschaftliches Objekt in Aschach ist aber schon länger nicht mehr zum Verkauf gestanden, aber, wie es der Zufall so will, ist in ungefähr der selben Zeit in der Nachbarschaft, jedoch in der Gemeinde Steinbach/Steyr in nicht einmal 2 km Entfernung ein Haus frei geworden, von dem wir als eine der ersten erfahren haben. Nach langem Hin & Her, und unter Abklärung verschiedenster Faktoren und weil meine Frau Silvia zu diesem Zeitpunkt schwanger war, haben wir uns dann im Frühjahr 2016 entschlossen, das Haus zu kaufen.

 

Hausbeschreibung:

Das Haus ist eine Landwirtschaft und wurde bereits im 16. Jahrhundert erbaut. Wir betreiben auf unserem Grund aktive Landwirtschaft mit Schafhaltung und Grundbewirtschaftung.


Geplant ist, die bisherige Garage abzureissen und auch wieder neu, aber höher anzubauen an den Hausbestand. In den Neuzubau, wo vorher die Garage war, sollen Verkaufs,- Produktions-, Kühl- und Reiferaum untergebracht werden. Im Altbau des Hauses, das vorher eine Wohnung war, kommt ein Imbissraum, der direkt mit dem Verkaufsraum verbunden ist, WC-Anlagen je 1x für Personal mit Vorraum und 1x für Gäste mit Vorraum. Da das Personal die GästeWCs nicht benutzen darf (wieder eine gesetzliche Kuriosität), haben wir uns hier dahingehend eingeschränkt, dass wir nur eine einzige WC-Anlage für die Kunden einplanen, dadurch hat sich dann auch eine maximale Gästeanzahl im Imbissbereich von 8 Personen ergeben, die genehmigt wird, da man bis zu dieser Gästeanzahl mit 1 WC auskommt.
Auch der Personalraum hat in der vorherigen Küche seinen Platz gefunden. Ein vorheriges Schlafzimmer wird umgebaut in ein Büro. Beim vorherigem Wohn- und Schlafzimmer wurde die Mauer herausgenommen um einen großen Raum zu schaffen, der dann als Imbissraum dienen soll.

Die meisten Vorbereitungsarbeiten im Altbau sind bisher schon geschehen, wo ich mich bei meinem Vater und Schwiegereltern Ernst und Maria sehr bedanken möchte, die das ganze die letzten Monate und in vielen Arbeitsstunden geschaffen haben. Das ganze war sehr langwierig, da das wirklich Altbestand war, mit Steinmauern und nicht mal einem Fundament. Um eine einheitliche und barrierefreie Höhe im kompletten zukünftigen Betrieb zu schaffen, wurde im Altbau ebenfalls in sehr viel Arbeit und ohne Einsatz eines Baggers der Boden hinuntergegraben.
Fertigstellung des Betriebes soll voraussichtlich im Frühjahr 2018 sein. 

Die Gesamtfläche vom Betrieb ist in etwa gleich wie bisher in Aschach, nur einige Räume wurden eine Spur größer eingeplant, wie ein größeres Lager und größerer Verkaufsraum und Produktionsraum. 
Es geht beim ganzen Projekt nicht um eine Expansion, sondern um die Erhaltung der jetzigen Qualitätsstandards, nur eben an einem anderen Standort. 

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Der ganze Zubau soll mit einem Flachdach ausgestattet werden, auf dem eine Solaranlage für das Warmwasser und eine Photovoltaikanlage Platz finden, mit dem zumindest der Strom, der ständig gebraucht wird wie für die Kühlungen, duch die Photovoltaik abgedeckt wird.