grillsackGrilltipps für Gesundes Grillen

 

Es mag ja eine romantische Lagerfeuer Atmosphäre entstehen wenn die Flammen des Grills sich nach oben züngeln, nur für das Grillgut ist es ungeeignet und gesund für Sie und Ihre Gäste ist es auch nicht. Darum gilt es Rauchentwicklung und Flammen zu vermeiden. Rauch entsteht immer dann, wenn Fett auf die Kohle oder die Heizschlange tropft.


Wer das vermeiden möchte legt sein Grillgut am besten auf eine Alu-Grillschale. Sie eignen sich für jedes Grillgut, doch vor allem für hitzeempfindliche Stücke sind sie ideal - die Grillzeit verlängert sich. Es ist wichtig die Schale mit einem hitzefesten Öll einzufetten, damit nichts anhaftet. Wer trotzdem nicht auf den intensiven Grillgeschmack verzichten möchte legt das Grillgut, nach dem es nicht mehr tropft, kurz auf den eingeölten Rost direkt auf den Grill.

 

Der Grill

 

Grillen, aber womit ?

Richtiges Grillgut schmeckt nur, wenn es auf Feuer gegrillt wurde. Elektro-und Gasgrills können natürlich auch verwendet werden!
Als Alternative bieten sich Holzkohle, Kokosbriketts, pures Holz oder aromatisierte Wood Chips.

Holzkohlen-Grill ca. 1 Stunde vor dem Grillen anzünden. Auf Glut achten, warten bis die Kohlen mit weißer Glut überzogen sind. Grill sollte niemals Flammen schlagen


Richtig heiß

Halten Sie die Hand über den Rost und zählen: einundzwanzig, zweiundzwanzig. Erst dann muß es Ihnen zu heiß werden. Können Sie weiterzählen, dann ist die Glut noch nicht gut. Müssen Sie Ihre Hand schneller wegnehmen, dann ist's zu heiß. Beides können Sie mit dem Abstand des Rostes zur Glut regulieren.


Pflege des Grills

Mit einfacher Pflege können Sie viele Jahre Freude an ihrem Grill haben.
Verhindern Sie das Verkrusten, in dem Sie mit einer Spachtel die Reste vom noch warmen Grill entfernen.
Säubern Sie den Grill nach jedem Benutzen innen und aussen.
Die Reste mit einer Kupferdrahtbürste entfernen. Es beugt dem Verbrennen beim nächsten Grillgut vor, es gibt keine Stichflamme.
Nach jedem Gebrauch das Grillrost in Wasser legen um die Reste zu entfernen.

 

Fleisch grillen

1 Stunde vor dem Grillen Fleisch und Wurst aus dem Kühlschrank nehmen, das verbessert das Aroma. Auf den Grill legen. Durch Druck mit dem Gabelrücken prüfen, ob das Fleisch gar ist: Fühlt es sich weich an, ist das Fleisch im Kern noch rot. Bei federndem Nachgeben ist es rosa. Bei fester Reaktion ist es völlig durchgegart.

Wie und wann sind Ihre Steaks fertig

Nachfolgend einige Zeitangaben, damit Ihr Steak so wird wie Sie, oder Ihre Gäste es am liebsten haben. Ausgehend von einem 200g Steak mit einer Dicke von 2cm ist es nach:

1 Minute Grillzeit pro Seite - raw, blau.
Das Steak hat eine leichte, dünne Kruste und ist innen sonst roh.

2 Minuten Grillzeit pro Seite - rare, blutig.
Das Steak hat eine etwas dicke Kruste, einen rohen Kern, der rosa umhüllt ist.

3 Minuten pro Seite - medium rare, rosa.
Das Steak hat eine dickere Kruste, ist bis auf einen kleinen rosa Streifen in der Mitte durch, der Fleischsaft ist noch rot.

4 Minuten pro Seite - medium, halbrosa.
Das Steak ist bis auf einen rosa Streifen in der Mitte fast durchgegrillt.

5 Minuten Grillzeit pro Seite - well-done, durchgebraten.
Steaks sollten dann nicht länger auf dem Grill liegen, das Fleisch kann sonst zäh werden.

 

Die richtige Temperatur hat die Holzkohle, wenn die Glut gut durchgezogen ist. Dann schließen sich die Poren im Fleisch, es laufen weniger Fett und Wasser aus. Dadurch bleibt das Fleisch innen saftig und es verringert sich die Gefahr, dass Flüssigkeiten in die Glut gelangen.


Gut zu wissen

Das fertige Grillgut nicht wieder auf den Teller legen auf dem es roh schon gelegen hat.
Die Marinade von eingelegtem Geflügel nicht zum Bestreichen beim Grillen oder als Sauce zum fertig Gegrillten verwenden.

 

Der Klassiker: Schweinefleisch

Wer kennt sie nicht: Das Schweinekotelett, die Rippchen, der Schweinebauch oder die Schweinswürstchen. Für alles aus Schweinefleisch gilt: Nicht zu mager kaufen, da das Fleisch sonst schnell sehr trocken wird. Eine leckere Marinade gibt Würze und verhindert schnelles Austrocknen. Garen Sie das Fleisch von allen Seiten gut durch!

 

Der Klassiker Nummer 2: Das Rindfleisch

Rindfleisch eignet sich wunderbar zum Grillen. Ob wie im Wilden Westen das T-Bone-Steak, das Hüftsteak oder das feine Entrecote. Fettaugen bzw. Marmorierungen halten das Fleisch saftig und lassen es nicht so schnell austrocknen. Grundsätzlich gilt: Braten Sie das Fleisch immer kurz scharf an und lassen Sie es vor dem Servieren einige Minuten ruhen. Die Rindersteaks sollte man mit Marinade mind. 24 Std. einmarinieren. Bei Verwendung von Trockengewürzen Gewürzmischungen mit verkapselten Kochsalz verwenden.

Die Leichte Variante: Geflügel
Ob Hähnchen,Pute oder Strauß: alles eignet sich wunderbar zum Grillen und ist schön mager. Ritzen Sie die Oberfläche des Fleisches etwas ein und bestreichen Sie es häufig mit Marinade damit es nicht austrocknet!

 

So wie die Griechen: Lammfleisch

Nicht nur in Griechenland ist Lamm auf dem Grill ein Renner. Das Fleisch sollte marmoriert sein (mit Fett durchzogen). Dabei können Sie Kotelett oder Keule verwenden. Grillen Sie das Fleisch bei mittlerer Temperatur und nicht wenn Sie es gerade erst aus dem Kühlschrank geholt haben!

 

Die Welt des Meeres: Fisch und Meeresfrüchte

Zum Grillen eignen sich die Steaks von fettreichen Fischsorten wie Lachs, Heilbutt oder Schwertfisch. Bestreichen Sie die Fischsteaks regelmäßig mit Öl, damit sie nicht austrocknen. Fische wie Forelle, sollten eher in Alufolie zusammen mit Butter und Kräutern gegart werden.
Meeresfrüchte wie Scampi und Hummer werden einfach mit der Schale auf den Rost gelegt. Achten Sie darauf, dass Sie nicht direkt mit der Flamme in Berührung kommen und nicht verkohlen.

 

Nicht nur für Vegetarier: Gemüse

Ob als Beilage oder pur: Tomaten, Paprika, Auberginen, Maiskolben, Zwiebeln, Zucchini, Pilze u.v.m. lassen sich vorzüglich grillen. Marinieren Sie alles vorher in Öl und Gewürzen und grillen Sie nicht zu lange (max. 5 bis 8 Min.!) Natürlich können Sie auch einfach Kartoffeln in Alufolie wickeln und so die bekannten Ofenkartoffeln herstellen.

 

Quelle:www.feinkost-schmid.de